Willkommen im Leben
Dämmerung
Ich dreh mich im Kreis
Um den Blicken zu entgehen
Die gleißend an mir
Vorüberziehen
Ertappe mich beim Suchen
Des Augenpaares,
welches mich nicht wahrnimmt
Willkommen im Leben
Ein Tanz der Gedanken
Offenbarung des Seins
Im Nebel dahin schleichend
Von der Sonne geblendet
Übergang - nicht Mensch
Es löst sich eine zartes, vertrocknetes,
Nicht mehr lebendig duftendes
Rosenblatt
Fällt sanft schwebend zu Boden
Unbemerkt
Der Schönheit die es in sich birgt
Er pflückt für sie eine zarte, blühende
Sehr lieblich riechende, zauberhafte
Rosenknospe
Anmutig
Die Schönheit die sie in sich birgt
Wir gehen an einen saftig
Mit Blüten überströmten
Rosenstrauch
Strotzend
Die Schönheit - vorüber
Tränen
Tränen die fließen,
wegen allem Elend dieser Welt
wegen der Unfähigkeit geliebt zu werden
wegen der Hilflosigkeit handeln zu können
wegen,
ja allein wegen der Ohnmacht
sein Ego verletzt zu sehen
seiner eigenen Beschränktheit
über den Dingen stehen zu können,
wenn es einen selbst betrifft.
Hilflosigkeit helfen zu wollen,
wo keine Hilfe angenommen wird
wo kein Sagen gehört wird
wo keine Liebe erwidert wird.
In Ohnmacht den Dingen
gegenüberstehen
leicht sein, schwer fühlen
schwerelos fühlen
fliegen/fliehen wollen
und nicht können.
Tränen vergossen und doch nicht geholfen,
verzweifeln am Ich
verzweifeln am wir
... und doch den Regenbogen wissend!
Flitterwochen - Was sind Flitterwochen?
Wochen in denen der "Flitter"
die Augen trübt?
Wochen oder Tage,
wo das Paar taumelnd
vor Wahnsinn
den "Flitter"
nur sieht?
oder
ist es der Glanz in den Augen
das Träumen von Morgen
das Wissen vom Jetzt
Jetzt, gestern - heute - morgen
für IMMER
Leben
Fragen die nie gestellt werden,
Antworten die keiner hören will,
Ohren die taub sind,
Münder die Schweigen,
Menschen die existieren
statt zu leben.
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Was ist Leben?
Wer maßt es sich an zu wissen was Leben ist?
Leben heißt
Lieben
Achten
und
Vertrauen
und
dem Leben vertrauen
kann jede Pflanze
kann jedes Tier,
nein doch nicht mehr,
denn Leben lebend und vernichtend:
Mensch
keine Pflanze, kein Tier
und
anmaßender als alles Seiende was wir kennen.
Anfang ohne Ende
Ende ohne Anfang
Fühlst Du nicht,
dass ich schon lange nicht mehr bin,
wieder da sein werde
und
immer da war
von Anbeginn zu Anbeginn.
Ich bin nicht
der Anfang
und
werde nicht das Ende
sein.
Du siehst mich nicht?
kannst mich nur fühlen,
Du fühlst mich nicht?
kannst mich nur erträumen,
ich bin kein Traum!
aber
Ich bin
von Anbeginn zu Anbeginn.
Kein Abendwind
Dunkelheit
Stille
Nacht
atmet noch wer?
träumt noch wer?
lebt noch wer?
Alles schon
gehört
gefühlt
gesehen?
Richtungslos in dem Meer aus Finsternis,
nicht ertrinken können,
glaube ich
schwimmen können
glaube ich
ein Licht sehen
glaube ich
Nur wann wird der Glaube
das Licht des Tages sehen?
Zeichen der Liebe - nicht gesehen
überhört die goldenen Glocken
übersehen die Strahlen des Lichts
gefühlt das Vermisste
keine Aufmerksamkeit dem Sein
Blindheit getäuscht durch Taubheit
Taubheit vereitelt Gefühl
Wollen behindert durch Wünschen
Vermissen stärker als Sein
Loslassen verbindet
welch Zeichen der Liebe - gesehen
geschockt
geschockt vom dem wahnsinn auf der welt
schaue ich mit vernebelnden blick
in die weite
geschockt von dem wahnsinn vor der tür
schaue ich durch die brillengläser
auf das naheliegende
geschockt von dem leben in dieser welt
schaue ich nach innen
auf das eigene sein
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bilder des schreckens
bilder des schreckens von einstürzenden bauten
bilder des schreckens von fliegenden zivilen *bomben
hören was passiert ist
hören was passiert sein soll
hören was geplant werden soll
gewalt mit gewalt zu beantworten
heißt sich selbst den krieg erklären
schrecken, erschrecken
liebe säen
kein auge für das auge des anderen
Das Gedicht
geschrieben mit bemühter Hand
der Dichter war wohl unbekannt
gedeutet mit dem Wunsch zum Ziel
Bemühen war hier emsig viel
kommen sie näher
kommen sie ran
es winkt Gewinn
wenn wohl erkannt
ein Schritt nur näher
ein kleiner Weg
die Brüstung gesehen
doch fast verfehlt
Gefallen das Genie
das Wissen wusste
gefeiert der Dichter
der eilig musste ;-)
raum- zeit- und flügellos
sich verirren
in einem "etwas" was keinen namen zu haben scheint
nach halt suchen
an nicht vorbeischwebenden unwichtigen dingen
den blick in die unendlichkeit des nichts werfen
immernoch hoffen mensch zu sein
*
vergessen das leiden
vergessen das sein
raum- zeit- und flügellos
treiben
allein ins nichts
welches nun keinen namen mehr braucht
Geh,
es ist besser,
es ist an der Zeit
die Blumen sind verwelkt
die Sonne lässt liebende wärmende Strahlen auf uns nieder
doch wir fühlen nur Kälte und Einsamkeit
allein zu zweit
im nicht-Glück vereint
die Blumen sind verwelkt
es waren keine Strohblumen, wie es kein Strohfeuer der Liebe war
es sind auch keine Eisblumen geworden.
Ich begebe mich in die Hände meiner Angst
ich stehe dem Gegenüber
vor dem ich mich am meisten fürchte
was es ist
weiß ich nicht
denn sonst würde nicht der Schweiß
über mein kalten Handflächen laufen
Angst ist Unwissen vor dem
was kommt,
was ist,
dem Unbekannten
ich begebe mich in die Hände meiner Angst
und
werde nicht vergehen
es ist, wie es ist, wie es ist
und wie es ist, ist es nicht gut
und wie es gut sein könnte
ist es nicht
und wie es gut sein könnte
ist ein Traum/Wunsch
ist es
und wie es ist, ist es vielleicht doch gut
ist es kein Traum/kein Wunsch
es ist
lernen zu leben
es ist, wie es ist, wie es ist
Liebe
Macht Liebe, Glücklichsein leichter, heller?
Liebe/Glück = hell leicht
Trauer/Leiden = dunkel schwer
hellschimmernde fliegende Elefanten
oder
elfenzarte stampfende dunkle Schmetterlinge
Welches Sinnbild wählst du für die Liebe?
unbeachtet
klein unscheinend und unbeachtet
fristest du dein da-sein
lebst im schatten der anderen
du wächst
langsam aber stetig
du gewinnst an kraft
und
wirst es den anderen zeigen
zeigen was du kannst,
was in dir steckt,
zu welcher grausamen größe
du heranreifen kannst
nun ist es soweit
deine zeit scheint gekommen
du wirst erkannt
denn
du hast dich vermehrt
....
beachtet
...
man fürchtet dich!
du lehrst sie das fürchten
und
bekommst deine längst verdiente
beachtung
metastasen!
krebs!
Hi Uli,
lange nichts mehr gehört von dir.
Du fragst mich wie Leben ist?
schwer sag ich dir
schwer
Deine Entscheidung,
ob sie die richtige war?
Ich glaube nein,
aber du hattest viel Mut,
zuviel Mut!
Dein sommersprossiges fröhliches Gesicht ist mir in Erinnerung,
dein Lachen,
deine Fragen.
Niemals hätte ich geglaubt, dass wir versagen werden.
Ich mit meinen Hilfeangeboten,
du mit deinem Lebensmut.
Gib dir nicht die Schuld,
wir haben alle versagt.
Nein nicht alle,
die Kellertreppe hielt deinem Strick stand
.....
Im stillen Gedenken an Ulrike Bäßler, die kein Twenty werden sollte.
Feder
einer Feder gleich
schwebe ich
über die taunasse Wiese
mein Atem hebt sich
im Morgennebel
vom schwebenden Grau ab
ich gleite sanft und friedlich
....
und zertrete
mit meinem ersten Schritt
eine Ameise!
Das Märchen der Liebe
Flügel die sich breiten
Schwingen die verleiten
Wünsche die ungesagt in Erfüllung gehen
Träume die nie geträumt wahr werden
Wissen über den anderen,
welches nie die Lippen verlassen hat
Ewigkeit im Augenblick spüren
Liebe,
welch schönstes Märchen der Welt
der tänzer
ich tanze in der dunklen nacht
zum licht des mondes
ich tanze auf dem schaum der welle
zum licht des mondes
ich tanze und tanze und tanze
und der mond verliert seine kraft
ich tanze
und
verwische/verschwinde
im neumond
Clown
Oh welch Freude,
ein Clown zum Geburtstag
deinen Charme,
deinen Witz,
deinen Humor!
nimm deine Maske
vom Gesicht
mit dir will ich leben
und
er nahm seine Maske weg
und
ich sah Tränen
und
bitteres Leid
Glücklich sein
ich wäre glücklich
wenn du mir
die Zärtlichkeit geben willst
die ich mir wünsche
und nicht
weil du sie mir gibst
weil ich sie mir wünsche
Jahrmarkt des Lebens
ich trat ungewollt die Reise an
und ahnte nicht, dass das Karussell
mich aus dem Kreiseln warf
ich trat die Reise an
und
Achterbahnen schienen die einzige Attraktion
Schleifen, Loopings
als mir schlecht wurde
ließ ich mich mit bunten Luftballons ködern
...
ich verlor sie aus der Hand
sah sie bunt, dank Helium fliegen
ich trat die Reise an
und
stand ganz allein
auf dem Terrain des Lebens
welches einem Jahrmarkt gleicht
Sternenklare Nacht
sternenklare Nacht
und ich lieg neben dir und frier
zum Himmel sehen
durch das geöffnete Fenster
dem Glanz erliegen
Sterne
meine Sehnsucht
mein Verlangen,
doch längst verglüht in ihrer Schönheit
nackend nach draußen drängen
sich unterm das Zelt des Himmels begeben
die Kühle spüren
und
das Verlangen
die Sehnsucht
stehend
in Wonne schwelgen
und
erfrieren ...
Ich hab geträumt
ich hab geträumt
die Sterne fallen vom Himmel
es ist Sommer
und ich kann sie
mit meinem unsichtbaren Kleid auffangen
ich habe geträumt
die Sonne wirft tausend Strahlen
in meinem Schoß
und ich brauch nur da sein
um sie entgegen zu nehmen
ich lief unter den freien Himmel
war einfach nur da um entgegen zu nehmen
was mir mein Traum verhieß
es war Winter
und
und meine Träume erfroren
im (All)Tag
Tod
du musstest gehen
klein wie du warst
hilflos
ausgeliefert
mir und der Krankheit
die dich ansprang
wie ein lieb gewonnenes Kuscheltier
Dein Tod lehrte mich Leben
Verstehen
Dein Tod brachte mich mir ein Stückchen näher
Du gabst mir bei aller Trauer
die Kraft
nicht unter zu gehen
Dein Tod hat mich Leben gelernt.
Danke dir!
In Liebe und im stillen Gedenken an Charlotte, Ann-Sophie
die nur 1 Jahr und 3 Monate bei mir sein durfte
sommer
der sommer ist vergangen,
der herbst war kurz da
den winter erwartend
und
hoffen auf den frühling
ging der sommer
kam der herbst
erwarten wir den winter
hoffen wir auch den frühling
welchen unterschied
macht kommen, gehen, erwarten und hoffen
wenn doch alles
im kreislauf der wiedergeburt ist?
gedanken, worte, gefühle
alle gefühle - gefühlt
alle worte - gesagt
alle gedanken - gedacht
alles vorhanden
nur neu zusammengesetzt,
durch unseren bauch/unseren kopf ;-)
unser denken
was wir unter denken verstehen
verstehen ....
verstehen ....
verstehen ...
ein HALL im nichts!
liebe.
sage mir was liebe ist
und
du sagst dir
was leben ist!
und wenn du alles siehst,
siehst du nichts
und wenn du alles verstehst
verstehst du nichts
und wenn du
die liebe verstehst
sag mir, verstehst du was liebe ist?
Der Narr
Da sitz ich nun
als Torī des Lebens
und denke
über meine Taten nach.
fühl mich so hilflos
fühl mich so schlapp
fühl mich als Kind
klein, zart und zerbrechlich
fühl mich aber auch als
stark, kraftvoll und gesund
tatenlos am eigenen Leben teilhabend
handelnd am eigenen Leben vorbei
Licht ohne Schatten
Schatten ohne Licht
Wäre ich ein Licht ohne Schatten,
würdet ihr mich nicht mehr sehen
nur noch fühlen
Wäre ich ein Schatten ohne Licht
würdet ihr mich nicht mehr sehen
nur noch fühlen
So bin ich aber ein Licht mit Schatten
und muss noch wandern in der Welt
So bin ich aber ein Schatten mit Licht
und muss noch wandern in der Welt
GastautorInnen bei "wortgetreu"